Lexikon

Tonnentaschenfederkern

Matratzen mit Tonnentaschenfederkern gehören in die Gruppe der Taschenfederkernmatratzen (TFK). Die Besonderheit von Tonnentaschenfedern liegt in der Form der Federn selbst. Diese sind bauchig und erinnern dadurch bildlich an eine Tonne. Die Anzahl der verwendeten Metallfedern schwankt je nach Modell. Preiswerte Matratzen wie der Testsieger Malie Polar (Stiftung Warentest, Ausgabe 02/2017, getestet in 90x200 cm, H3) vereinen rund 450 Tonnentaschenfedern, bei hochwertigen Ausführungen sind es mehr als doppelt so viele, einzeln in Taschen eigenähte Federn. Der Tonnentaschenfederkern wird meist von HR-Kaltschaum oder Komfortschaum ummantelt. Dadurch erreicht die Matratze zum einen die gewünschte Anschmiegsamkeit und schützt zum anderen den Körper vor den Federn. Im Gegensatz zum einfachen Bonellfederkern geben nur die aktiv belasteten Federn nach. Dies erklärt die aufwendige Produktion des Matratzenkerns. Nicht beanspruchte Tonnentaschenfedern bleiben gespannt und verhindern flächendeckendes Einsinken. Die außergewöhnlich hohe href="https://www.bettenriese.de/matratzenlexikon/punktelastizitaet/">Punktelastizität kommt dem Schlafenden in der Nacht zugute. Die Wirbelsäule behält in jeder Schlafposition ihre anatomisch korrekte Lage. Personen mit erhöhter Schwitzneigung profitieren zusätzlich vom ausgeprägten Feuchtigkeitstransport, optimalem Temperaturausgleich und trockenem Schlafklima. Moderne Tonnentaschenfederkernmatratzen integrieren sieben Liegezonen und erreichen so eine angemessene Einsinktiefe an entsprechenden Körperpartien. Auch nach jahrelangem Gebrauch federt eine Tonnentaschenfederkern-Matratze zurück in die ursprüngliche Form und ist die hochwertigsten unter den Matratzen mit Federkern.