Lexikon

Raumklima

Das Raumklima umfasst sowohl die Temperatur des Zimmers als auch dessen Feuchtigkeits- und Sauerstoffgehalt. Da sich zumeist mehrere Personen über einen längeren Zeitraum im Schlafzimmer aufhalten, ist ein angenehmes Raumklima mit entsprechender Lufttemperatur enorm wichtig. Nur die korrekte Regulation der einzelnen Parameter schafft eine Atmosphäre für gesunden Schlaf, die perfekt auf individuelle Bedürfnisse angepasst ist. Für ein ausgeglichenes Raumklima im Schlafgemach sollten zwei Hinweise beachtet werden. Die Lufttemperatur ist optimal im Bereich von 16 °C bis 18 °C. Zusätzlich empfiehlt sich am Morgen sowie vor dem Schlafengehen (und bei Bedarf auch zwischendurch) eine Stoßlüftung. Durch Lüftung erhöht sich der Sauerstoffgehalt in der Luft, und man kann zügig die gewünschte Raumtemperatur ansteuern. Ein handelsübliches Thermometer hilft dabei, die Lufttemperatur richtig einzupendeln. Damit beugen Sie auch der lästigen Entwicklung von Schimmel und Stockflecken an Matratzen und Wänden vor. Auch die von Menschen über Nacht verlorene Feuchtigkeit wird durch das morgendliche Lüften abtransportiert. Das sollte auch deswegen regelmäßig gemacht werden, um Wasserdampf an Fenstern sowie aggressive Heizungsluft zu entfernen. Diese ist schädlich für die empfindlichen Schleimhäute, die sehr schnell austrocknen können. Unterstützt werden kann die Entwicklung von übermäßiger Luftfeuchtigkeit eines Raumes auch durch Grünpflanzen. Diese sind darüber hinaus in der Lage Schadstoffe aus der Raumluft zu absorbieren. Allergiker sollten auf diese im Schlafzimmer allerdings verzichten, da die Blumenerde ein Gesundheitsrisiko darstellt. Hat man erst ein angenehmes Raumklima mit guter Luftqualität geschaffen, trägt das nicht nur zu Wohlbefinden und Behaglichkeit des Umfelds bei, sondern spart zusätzlich auch noch wertvolle Energie.