Lexikon

Nitrosamine

Latexmatratzen sind selten ohne giftige Substanzen zu erhalten. Grund dafür sind sogenannte Nitrosamine. Nitrosamine oder N-Nitrosoverbindungen entstehen bei der Vulkanisierung des Kautschuks zu Latexschaum. Diese Giftstoffe werden über die Haut, die Atemwege oder oral aufgenommen und erhöhen nachweislich das Krebsrisiko. Nitrosamine sollten daher den maximalen Richtwert von 300 ng/m³ in Matratzen nicht überschreiten. 100 % Sicherheit vor Nitrosaminen bei Matratzen aus Naturlatex haben Sie nur mit dem QUL-Matratzenlabel, das seit 1997 nach umfassender Laboranalyse vergeben wird. Allerdings muss der jeweilige Hersteller für eine Prüfung auch Mitglied im QUL e.V. sein. Das QUL-Label wird nur an Naturlatex-Produkte vergeben, die einen Nitrosamingehalt von unter 300 ng/m³ haben. Man geht ferner davon aus, dass Nitrosamine auch Leberschäden begünstigen und das Erbgut schädigen.