Lexikon

Liegezonen

Eine Matratze kann in mehrere Liegezonen unterteilt sein, um eine körpergerechte Bettung zu ermöglichen. Jede Körperpartie des Menschen hat ein individuelles Gewicht und dieses muss optimal durch die Matratze ausgeglichen werden. Schwere Bereiche wie Schultern und Gesäß müssen tiefer einsinken können, um eine natürliche Form der Wirbelsäule auch in der Schlafposition sicherzustellen. Liegezonen unterstützen die korrekte Lagerung des gesamten Körpers und werden bei Matratzen aus Schaumstoff durch vertikale und horizontale Schnittprofile im Matratzenkern dargestellt. Bei Matratzen mit Federkern werden unterschiedliche Drahtstärken und Abdeckschäume verwendet, die für unterschiedlich harte Zonen sorgen. Eine Kaltschaummatratze hat in der Regel fünf oder sieben Zonen. Eine hohe Anzahl an Liegezonen ist jedoch nicht gleichbedeutend mit höherem Komfort, denn für viele Personen ist eine größere Menge an Zonen oft nicht spürbar. Grund dafür sind unterschiedliche Körpergrößen. Auch die Schlafgewohnheiten unterscheiden sich von Mensch zu Mensch, sodass keine klare Aussage über eine generelle Schlafposition gemacht werden kann. Entscheidend ist, dass die Liegezonen mit Ihrem Körper und Ihrer Haltung harmonieren. Passend zu Mehrzonen-Matratzen gibt es inzwischen auch Lattenroste mit Mehrzonen-Technik. Ein Lattenrost mit mehreren Liegezonen ist mit jeweils individuell angepassten Härtegraden für die einzelnen Körperregionen ausgestattet. Das heißt, dass sich in der Nacken- und Kopfzone eine spezielle Schulterabsenkung befindet, während eine Verstärkung im Hüftbereich für die richtige Unterstützung von Becken und Lenden sorgt. Bei komfortablen Tellerrahmen können die Liegezonen sogar individuell eingestellt werden.