Lexikon

Formschaum

Matratzen aus Formschaum werden im Unterschied zu HR-Kaltschaum oder Komfortschaum nicht in Blöcken geschnitten, sondern in einem Guss gegossen. Beim Formschaumverfahren wird jeder Matratzenkern in einer geschlossenen Form geschäumt und gebacken. Durch das Formgussverfahren bietet eine Matratze aus Formschaum besonders hohen Komfort unter den Schaumstoffmatratzen. Die Festigkeit des Matratzenkerns kann während des Schäumungsprozesses genau bestimmt werden. Somit kann eine konstante Haltbarkeit über Jahre hinweg sichergestellt werden. Der Formschaum weist eine intakte Zellstruktur auf, die bezeichnend für ein progressives Federungsverhalten ist und infolgedessen exklusive Liegeeigenschaften bietet. Dieses Federungsverhalten ermöglicht es dem Formschaum, auf ein höheres Gewicht mit größerem Widerstand zu reagieren, ohne dabei einen Verlust der Eigenschaften in Kauf nehmen zu müssen. Beim Hinlegen sinkt der Körper durch das höhere Gewicht nicht tiefer ein, sondern erfährt eine größere Stützung und gleichzeitig ein weiches Liegegefühl. Darüber hinaus verhilft die Zellstruktur zu einer idealen Be- und Entlüftung der Matratze. Spitzenmodelle unter den Formschaummatratzen sind die Malie Formula mit 7-Zonen, hohem Raumgewicht und waschbarem Bezug, sowie der Bestseller Breckle Gel LaPur Premium Gelschaum-Matratze mit einer Kombination aus Form- und Gelschaum.