Lexikon

Bonellfederkern

Matratzen mit Bonellfederkern setzen sich aus engmaschigen Federn zusammen, die aus doppelt vergütetem Stahldraht bestehen. Die Doppelvergütung lässt den Federkern auf Dauer elastisch schwingen und schützt vor Federbruch. Die Federform erinnert an eine Sanduhr, die mittig etwas dünner als oben und unten ist. Die vorhandenen Freiräume zwischen den Bonellfedern garantieren einen guten Feuchtigkeitstransport und konstante Luftzirkulation. Die Qualität einer Matratze mit Bonellfederkern hängt von der Beschaffenheit, der Federanzahl sowie den verarbeiteten Polstermaterialien ab. Eine gute Bonell-Federkernmatratze in 90x200 cm hat ca. 400 Federn oder mehr sowie eine Drahtstärke von 2,2 mm. Eine hohe Federanzahl erzielt eine dauerhafte Formbeständigkeit und lange Haltbarkeit. Der Bonellfederkern wirkt tendenziell eher flächenelastisch und besitzt folglich keine Punktelastizität im Vergleich zu modernen Matratzen mit Tonnentaschenfederkern.


Aus diesem Grund ist der Bonellfederkern bestens geeignet für leichtere Menschen, denn die Federn werden nicht übergebührlich gestaucht und bei einer Veränderung der Schlafposition fällt das Nachschwingen geringer aus. Dabei sind auch die entstehenden Geräusche zu beachten, denn ein Bonnellfederkern verhält sich bei Bewegungen keinesfalls geräuschlos. Bonell findet man häufig im klassischen Boxspringbett in der unteren Matratzenschicht bzw. bei einfacheren Ausführungen sogar in der Obermatratze. Bei Boxspring und klassischen Betten ist der Einsatz einer modernen Taschenfederkernmatratze jedoch empfohlen. Eine Matratze mit Bonellfederkern bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, eignet sich sogar für die Benutzung auf einem Lattenrost mit nur 13 Leisten und ist besonders langlebig. Die lange Lebensdauer resultiert aus der thermoelektrischen Vergütung, die dafür sorgt, dass sich Bonellfedern beim Zusammendrücken auf Dauer weniger schnell abnutzen. Im BettenRiese-Onlineshop finden Sie auch Ihre Bonell-Federkernmatratze aus deutscher Herstellung.