Lexikon

Baumwolle

Baumwolle (engl. Cotton) gehört als Malvengewächs zu den ältesten Nutzpflanzen, die der Mensch kennt und ist der wichtigste Lieferant für pflanzliche Textilfasern. Der natürliche Rohstoff ist relativ preiswert und die erste Wahl für umweltbewusste Menschen. Besonders hochwertig ist Baumwolle aus kontrolliert biologischen Anbau (kbA-Baumwolle), weil auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet wird. Im Vergleich zu tierischen Fasern wie Schurwolle und Seide, ist Baumwolle besonders strapazierfähig und kann oft gewaschen werden, ohne dass diese schnell reißt. Daher eignen sich pflegeleichte Baumwollprodukte grundsätzlich gut für Allergiker. Abgesehen von ihrer unübertroffenen Hautfreundlichkeit, werden Baumwollfasern aufgrund ihrer beeindruckenden Eigenschaften wie Langlebigkeit auch gern im Bereich Bettwaren verwendet. Sie sind weich, reißfest und strapazierfähig. Überdies gibt es für sensible Menschen und Allergiker spezielle medicott®-Produkte aus Baumwolle, die mithilfe einer intensiven Reinigung allergieauslösenden Stockflecken und Schimmel vorbeugen. Baumwollfasern sind besonders atmungsaktiv, können viel Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich dabei feucht anzufühlen. Da sie diese auch recht schnell wieder abgeben können, wird ein angenehm trockenes Schlafklima begünstigt. Aus diesem Grund findet die Pflanzenfaser im Drellbezug oder Doppeltuchbezug Verwendung, der die Matratze umhüllt. Da Baumwolle selbst recht unelastisch und knitteranfällig ist, ist es manchmal nötig sie mit anderen Fasern, wie elastischem Polyester, zu vermischen. Baumwolle wirkt grundsätzlich nicht wärmeisolierend, durch das Aufrauen der Faser können die Wärmeeigenschaften jedoch verbessert werden.