Lexikon

Antimon

Antimon ist ein silberglänzendes Metall und wird als Flammschutzmittel in Matratzen eingesetzt. Daneben wird es als Hilfsstoff bei der Herstellung von Polyesterfasern benutzt, die wiederum Verwendung in Matratzenbezügen finden. Die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Antimon als mögliche krebserregende Substanz ein. Untersuchungen haben gezeigt, dass Antimon die Haut und Schleimhäute reizen kann. Es wird davon ausgegangen, dass sich Antimon aus Kunststoffen und Textilien durch Körperschweiß lösen kann und somit in die Haut übergeht. Darüber hinaus belastet Antimon das Abwasser und gilt als umweltschädigend. Grundsätzlich ist die Schadstoffbelastung bei Matratzen in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Achten Sie beim Kauf prinzipiell auf schadstoffgeprüfte Materialien. Wenn der maximale Grenzwert für Antimon von 30 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) nicht überschritten wird, kann die Matratze bedenkenlos verwendet werden. Deklarierte Matratzen mit der Kennzeichnung Öko-Tex Standard 100 wurden auf Antimon und die Höhe ihrer Konzentration geprüft. Wenn Sie Bedenken beim Kauf einer Matratze haben, achten Sie auf die Kennzeichnung „Textiles Vertrauen.“