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Taschenfederkernmatratze – ein moderner Klassiker

Taschenfederkernmatratzen sind eine moderne, weiterentwickelte Variante der klassischen Federkernmatratze. Taschenfederkernmatratzen sind punktelastisch, strapazierfähig und bieten zeitgemäßen Liegekomfort auf einer robusten Matratze mit traditionellem Flair. Besonders auf Boxspringbetten finden sie oftmals Verwendung. Durch die offene Federkonstruktion im Matratzenkern gilt die Taschenfederkernmatratze als hygienisch, denn Schimmel hat aufgrund der guten Durchlüftung kaum Chancen. Matratzen mit Taschenfederkern gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Qualitäten. Die Anzahl der einzelnen Federn beeinflusst den Liegekomfort auf der Taschenfederkernmatratze maßgeblich, allerdings bedeutet die bloße Verwendung von extrem vielen Taschenfedern nicht zwangsläufig auch die beste Qualität. Wer im Schlaf zum Schwitzen neigt, generell ein etwas kühleres Schlafklima bevorzugt und eine hohe Punktelastizität wünscht, der ist mit einer Taschenfederkernmatratze tendenziell gut beraten.

Aufbau und Funktionsweise

Im Kern einer Taschenfederkernmatratze befinden sich zylindrisch geformte, feuerverzinkte Stahlfedern, die jeweils einzeln in separate Taschen aus Stoff oder Vlies eingenäht werden. Im Gegensatz zu taillierten Bonnellfedern sind die Taschenfedern selbst nicht miteinander verbunden und können dadurch individuell ausfedern. Aus diesem Grund agiert eine TFK-Matratze punktelastisch. Relevant für den Liegekomfort ist die Gangzahl der eingebauten Taschenfedern. Hierbei handelt es sich um eine Bezifferung der Windungen, wobei ein Gang für eine Windung steht. Je weniger Windungen bzw. Gänge eine Feder hat, desto steiler verläuft der Draht. Das hat direkten Einfluss auf die Elastizität der Matratze, denn je mehr Gänge eine Feder hat, desto flexibler kann sie im Gebrauch reagieren. Ideal sind vor allem eher kleinere Federn mit vielen Gängen. Bei besonders anspruchsvollen Ausführungen werden Mikrofedern verwendet, die besonders dicht beieinander stehen und für ein körpernahes Liegegefühl sorgen. Bei diesen Taschenfederkernmatratzen werden mit 1000 Federn rund doppelt so viele Federn verbaut wie in Standardausführungen mit 480 oder 600. Der signifikanteste Unterschied liegt in der Elastizität. Während der klassische Bonellfederkern flächenelastisch agiert, schafft es der Kern einer Taschenfederkernmatratze punktelastisch zu reagieren. Die eingangs erwähnten Taschen werden bei hochwertigen Taschenfederkernen durch Klebe- oder Klammerverbindungen miteinander verbunden, bei einfachen Modellen wird ein Vlies aufgelegt. Damit sich einzelne Federn nicht durchdrücken können und die Taschenfederkernmatratze beschädigen, ist das Innenleben von Schäumen umgeben. Hier sind das Raumgewicht (RG) sowie die Höhe des verarbeiteten Schaumes von Bedeutung. Ein hohes Raumgewicht spricht für eine gute Qualität, denn hier wurde nicht am Material gespart. Damit ist der Schaum stabiler und langlebiger. Auch bei den Bezügen gibt es qualitative Unterschiede. Einfache Ausführungen sind aus Frottee, deutlich langlebiger und funktionaler sind atmungsaktive Bezüge aus Zellstoff oder ein behandelter Doppeltuchbezug. Gelegentlich wird auch ein Silberfaden verarbeitet, der unangenehme Gerüche verhindert, bei manchen Herstellern antibakteriell wirken soll und Feuchtigkeit schneller trocken lässt.

7-Zonen-Taschenfederkernmatratze

Auch bei Taschenfederkernmatratzen gibt es Einteilungen in bekannte Liegezonen. Am bekanntesten ist die 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze. Hierbei gilt zu beachten, dass die Anzahl der Zonen über den Taschenfederkern selbst bestimmt werden sollte und nicht über die verbauten Schaumplatten, die primär der Polsterung und dem Schutz dienen. Eine 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze ist eine feine Sache, wenn die Körpergröße (+10 cm am Kopf und Fußteil) der Gesamtlänge der Matratze in etwa entspricht. Die Zonentechnik richtet sich hierbei an Menschen mit normaler Körperstatur. Bei einer 7-Zonen-Taschenfederkernmatratze entstehen durch verschiedene Drahtstärken und Gangzahlen in unterschiedlichen Bereichen differenzierte Liegezonen. Dabei können zusätzlich verschieden harte Abdeckschäume und Feinpolster zum Einsatz kommen. Im Idealfall passen die vom Hersteller vordefinierten Körperzonen zur Statur des Schlafenden und unterstützen die unterschiedlichen Bereiche wie z.B. Kopf, Schulter und Becken gezielt.

Tonnentaschenfederkern-Matratze – die robuste Innovation

Die Tonnentaschenfederkern-Matratze ist das Highlight unter den Federkernen. Die Form der verwendeten Federn erinnert an eine Tonne, denn sie ist im Mittelstück bauchig gewölbt. Dadurch reagiert der Tonnentaschenfederkern besonders flexibel und kann sich punktelastisch an den menschlichen Körper anpassen. Die Form ist besonders stabil und macht sie auch für schwergewichtige Personen überaus attraktiv, denn die Federwirkung ist progressiv. Das bedeutet, dass bei vermehrtem Druck der Widerstand der Tonnentaschenfeder steigt. Aufgrund der Bauweise der Tonnenfedern sind die Abstände zu nebenstehenden Federn i.d.R. etwas größer, das bedeutet, dass die einzelnen Taschen geschont werden und geringerer Reibung ausgesetzt sind. Aufschlussreich ist auch die Höhe der Federn, die oftmals im Widerspruch zur Höhe des Matratzenkerns selbst steht. Ein hoher Kern bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Tonnenfedern hoch sind, denn die Polsterung gehört dazu und kann über einen kleinen Kern hinwegtäuschen. Normale Tonnentaschenfederkern-Matratzen haben eine Lage Federn, bei Boxspringmatratzen werden oftmals zwei Lagen übereinander verbaut. Wer eine wirklich hochwerte Federkernmatratze sucht, liegt auf einer Tonnentaschenfederkern-Matratze genau richtig.

Was ist ein Tonnentaschenfederkern?

Die Besonderheit von Tonnentaschenfedern liegt in der Form. Sie sind bauchig und erinnern bildlich an eine Tonne. Die Anzahl der verwendeten Metallfedern schwankt je nach Modell. Preiswerte haben rund 450 Stück, bei hochwertigen Ausführungen sind es mehr als doppelt so viele. Diese Federn werden einzeln in Taschen eigenäht. Der Tonnentaschenfederkern wird meist von HR-Kaltschaum oder Komfortschaum ummantelt. Dadurch erreicht die Matratze zum einen die gewünschte Anschmiegsamkeit und schützt zum anderen den Körper vor den Federn selbst. Im Gegensatz zum einfachen Bonellfederkern geben nur die aktiv belasteten Federn nach. Dies erklärt die aufwendige Produktion des Matratzenkerns. Nicht beanspruchte Federn bleiben gespannt und verhindern flächendeckendes Einsinken. Die außergewöhnlich hohe Punktelastizität kommt dem Schlafenden in der Nacht zugute. Die Wirbelsäule behält in jeder Schlafposition ihre anatomisch korrekte Lage. Personen mit erhöhter Schwitzneigung profitieren zusätzlich vom ausgeprägten Feuchtigkeitstransport, optimalem Temperaturausgleich und trockenem Schlafklima. Moderne Tonnentaschenfederkerne integrieren sieben Liegezonen und erreichen so eine angemessene Einsinktiefe an den entsprechenden Körperpartien. Auch nach jahrelangem Gebrauch federt eine Tonnentaschenfederkern-Matratze zurück in die ursprüngliche Form und ist die hochwertigsten unter allen Federkernmatratzen.

Für wen ist eine Taschenfederkernmatratze besonders geeignet?

Aufgrund des optimalen Abtransports von Feuchtigkeit und der damit verbundenen Durchlüftung eignen sich Taschenfederkernmatratzen besonders gut für Menschen, die unter Nachtschweiß leiden bzw. beim Schlafen ein etwas kühleres Klima bevorzugen. Begünstigt wird dieses Schlafklima durch die Körperbewegungen im Schlaf, die für einen Pumpeffekt sorgen, der die Luft im Matratzenkern zum Zirkulieren bringt. Übergewichtige Menschen profitieren hingegen durch die besonders robuste und langlebige Bauweise von den Vorzügen einer Tonnentaschenfederkern-Matratze, die auch im XXL Bereich gerne verwendet wird. Der Tonnentaschenfederkern glänzt auch bei hoher Belastung mit optimaler Punktelastizität, was auf die bauchige Form der Federn zurückzuführen ist. Diese kann hohe Belastungen gut verteilen.

Vorteile:

  • Robust, langlebig und formstabil
  • Hohe Punktelastizität unterstützt ergonomisch korrekte Lagerung der Wirbelsäule
  • Verbesserte Körperanpassung bei 7-Zonen-Taschenfederkern
  • Geringes Nachschwingen bei Körperbewegungen
  • Geräuscharm durch die Verwendung einzelner Taschen
  • Hoher Hygienekomfort durch konsequente Belüftung des Kerns
  • Fördert angenehm kühles Bettklima, ideal bei erhöhter Schwitzneigung
  • Waschbare Bezüge senken Milbenrisiko

Nachteile:

Taschenfederkernmatratzen lassen sich aufgrund des relativ schweren Matratzenkerns nicht so einfach drehen und wenden wie z.B. Kaltschaummatratzen. Ähnlich wie bei Latexmatratzen ist die Handhabung hier etwas erschwert. Ferner ist eine Taschenfederkernmatratze für elektrische Lattenroste aufgrund der starren Struktur tendenziell eher ungeeignet, da bei einer dauerhaften Verwendung ein Federbruch entstehen kann und die Matratze unter Umständen im Knickbereich des Lattenrostes nicht korrekt aufliegen kann. Die Verwendung mit normal verstellbarem Kopf und Fußteil ist allerdings i.d.R. problemlos möglich. Menschen die in der Nacht schnell frieren und ein eher warmes Bett bevorzugen sollten ebenfalls nach Alternativen Ausschau halten, denn die Wärmedämmung ist eher gering bis mittelmäßig. Auch wenn Taschen- bzw. Tonnentaschenfederkern-Matratzen deutlich geringer nachschwingen als die etwas aus der Mode gekommene Bonnellfederkernmatratze, so ist das Nachschwingen dennoch spürbarer als bei Kaltschaummatratzen oder vergleichbaren Produkten.

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