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Wofür braucht man eine Dekubitus Matratze?

Eine Dekubitus-Matratze – oder eher Antidekubitusmatratze – beugt schmerzhaften Druckgeschwüren vor, die bei langer Bettlägerigkeit entstehen. Das Wundliegen ist in Krankenhäusern, Pflegeheimen aber auch beim Pflegefall zuhause ein großes Problem. Dekubitus zeigt sich als rote Druckstelle, die nach und nach zu einer offenen Wunde wird und sich entzünden kann. Wenn man lange auf dem Rücken liegt, entsteht Dekubitus hauptsächlich am Gesäß, Rücken, Hinterkopf, Ellenbogen, Waden und Fersen. Diese Druckgeschwüre sind meistens entzündet und für den Betroffenen sehr schmerzhaft, zumal sie nur langsam wieder verheilen. Die Therapie gegen Dekubitus kann mehrere Wochen oder sogar Monate dauern. Aus diesem Grund steht die Prophylaxe mittels einer Antidekubitusmatratze und regelmäßiger Lagerung an oberster Stelle in der Pflege.

Wer braucht eine Antidekubitusmatratze?

Eine Pflegematratze zur Dekubitusprophylaxe ist eine Spezialmatratze und auf die Bedürfnisse von Menschen mit sehr geringer Mobilität abgestimmt. Diese Pflegematratzen sind sehr hochwertig und eignen sich natürlich auch für den normalen Hausgebrauch, allerdings sind Antidekubitusmatratzen preisintensiv. Grundsätzlich kann jeder Mensch Dekubitus bekommen, wenn einige widrige Umstände zusammenkommen. Besonders gefährdet sind Personen, die:


  • bettlägerig sind und aus eigener Kraft nicht aufstehen können
  • gelähmt oder bewusstlos sind und sich nicht selbst umdrehen können
  • ein hohes Alter haben
  • stark schwitzen oder inkontinent sind
  • deutlich übergewichtig oder untergewichtig sind
  • gesundheitlich generell in schlechter Verfassung sind

Mit Hilfe der sogenannten Braden-Skala wird das Dekubitusrisiko durch einen Arzt bestimmt, wobei Alter und Grad der Bewegungsunfähigkeit die größten Risikofaktoren sind. Ein älterer Mensch, der inkontinent ist und sich allein nicht bewegen kann, hat ein sehr hohes Risiko. Eine Person gleichen Alters, die aber grundsätzlich agil ist und mit einem schweren Beinbruch das Bett hüten muss, braucht wahrscheinlich keine Anti-Dekubitus-Matratze. Wiederum kann ein junger Mensch, der aber lange im Koma liegt oder an einer spastischen Lähmung leidet, ein sehr hohes Risiko haben. Diese Beurteilung müssen Sie nicht alleine vornehmen, denn Ärzte und Pflegepersonal sind sehr aufmerksam, wenn es um Dekubitus geht. Daher wird Ihnen ein Mediziner gegebenenfalls zur Dekubitusmatratze raten.

Kostenübernahme der Antidekubitusmatratze durch die Krankenkasse

Da eine Pflegematratze teurer ist als eine normale Matratze, ist es möglich, sich die Kosten von der Krankenkasse zumindest anteilig erstatten zu lassen. Wichtig ist, dass ein Arzt die Dekubitus-Matratze verschrieben hat. Ab Pflegestufe 3 gibt es bei der Erstattung keine Probleme, liegt die Stufe darunter ist es eine Kulanzfrage bei der KV. Beim Antrag müssen Sie unbedingt die so genannte Referenznummer des Herstellers angeben, die Sie in der Produktbeschreibung finden. Bei schweren Fällen ist auch die Verwendung von kompletten Pflegebetten sinnvoll. Da die Behandlung eines Dekubitus deutlich teurer ist als die Erstattung einer Matratze zur Dekubitus-Prophylaxe, stehen die Chancen auf Erstattung sehr gut.

Welche Arten von Pflegematratzen gibt es?

Je nach Hersteller variiert die Bezeichnung der Druckentlastungs-Matratze sehr, aber im Grunde gibt es drei Arten: Wechseldruckmatratzen, Weichlagerungsmatratzen und Matratzen zur Mikrostimulation. Die gängigste Variante bei der häuslichen Pflege ist die Dekubitus-Weichlagerungsmatratze. Dabei handelt es sich um eine normale, mehrzonige Schaummatratze, auf der eine viskoelastische Schicht liegt. Diese Schicht ist so beschaffen, dass die bettlägerige Person punktgenau einsinken kann und sich der Viscoschaum an den Körper anpasst. Dabei wird der Druck auf eine größere Fläche verteilt. Damit man nicht zu tief einsinkt, ist der Schaum darunter eher fest und in ergonomische Stützzonen eingeteilt. Ist die Dekubitus-Matratze nämlich zu weich, verliert der Patient irgendwann seine Körperwahrnehmung. So spürt er die Grenzen seines Körpers nicht mehr richtig. Dem soll eine Wechseldruckmatratze entgegen wirken. Sie ist an ein Gerät angeschlossen, das den Druck der Matratze variiert und der Belastung einiger weniger Körperregionen vorbeugen soll. Ähnlich funktioniert die Mikrostimulation, wobei aber nur kleine Impulse gegeben werden, um die Belastung des “Spitzendrucks” zu reduzieren. Der Nachteil eines Wechseldrucksystems ist das Gerät, das den Patienten unter Umständen durch Summgeräusche stört. Außerdem wirkt die Bewegung der Matratze irritierend auf die Nerven, was besonders bei Spastikern fatale Folgen hat. Konsultieren Sie daher auf jeden Fall den Arzt, bevor es an den Kauf der Dekubitus-Matratze geht. Alle Matratzen dienen der Druckentlastung und damit der Dekubitusprophylaxe, aber nicht der Heilung des Druckgeschwürs.

Wundmanagement braucht mehr als eine Dekubitus Matratze

Eine bettlägerige Person braucht neben einer Matratze zur Prophylaxe auch andere Maßnahmen zur Senkung des Dekubitusrisikos. Je nach Schweregrad der Bewegungslosigkeit, ist es weiterhin nötig, die Mobilität manuell zu erhalten. Dabei muss der Patient in bestimmten Zeitabständen bewegt und mit speziellen Kissen in anderen Positionen gelagert werden. Zum Beispiel wird zwischen der Seiten- und Rückenlage gewechselt und der Körper dann von Keilkissen in der richtigen Position gehalten. Um auch bei starken Pflegefällen für ein trockenes Bettklima zu sorgen, empfiehlt sich eine Dekubitusmatratze mit Inkontinenzauflage. Dabei handelt es sich nicht um eine bloße Plastikauflage, sondern um beschichtetes Gewebe, das eine gewisse Atmungsaktivität erhält. Ein trockenes Bettklima und der Erhalt der Restmobilität sind die Grundvoraussetzungen der Dekubitusvorsorge. Darum reicht eine Dekubitusmatratze allein nicht aus, sie ist aber die elementare Grundlage.