Wie und warum muss man eine Matratze lüften?

Die Luftzirkulation ist wichtig für eine Matratze, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn Sie regelmäßig Ihre Matratze lüften, verlängern Sie deren Lebensdauer deutlich und sorgen zusätzlich für Hygiene. Jeder Mensch verliert bis zu einem halben Liter Flüssigkeit in der Nacht, die von der Matratze aufgenommen wird. Diese Feuchtigkeit muss auch wieder an die Außenluft abgegeben werden. Wird der Matratze keine Möglichkeit zum Atmen eingeräumt, dann können Stockflecken und Schimmel entstehen. Besonders auf der Unterseite neigen Matratzen oftmals aufgrund fehlender oder zu geringer Belüftung zur Stockfleckenbildung. Ein Lattenrost stellt eine konstante Luftzirkulation der Schlafunterlage von unten sicher. Matratzen lüften somit konstant aus. Nicht ohne Grund wird davon abgeraten, die Matratze auf den Fußboden zu legen. Ein Lattenrost ermöglicht die Abgabe der gesammelten Feuchtigkeit an die Außenluft und stellt ein trockenes hygienisches Bettklima sicher. Gegen Milben im Bett ist noch kein Kraut gewachsen, aber man kann den kleinen Tierchen auf den Leib rücken. Denn es gibt zwei Dinge, die Hausstaubmilben nicht mögen: UV-Licht und Kälte. Zu jeder Jahreszeit ist es hilfreich, die Matratze für einen kurzen Moment an die frische Luft zu stellen. Das abgeschwächte UV-Licht im Schatten und klirrende Kälte besitzen eine keimtötende Wirkung. Eine gute Belüftung benötigen Matratzen am besten täglich. Matratzen zu lüften erfordert zwar etwas Arbeit, aber schon bei regelmäßigem Stoßlüften im Schlafzimmer kommt bereits ausreichend frische Luft an die Oberseite. Achten Sie darauf, Bettdecken von der Matratze zu nehmen oder diese wenigstens bis ans Fußende zurückzuschlagen. Wenn Sie mit dieser kleinen Routine täglich Ihre Matratze lüften, schlafen Sie gewiss etwas beruhigter und vor allem deutlich hygienischer. Wenn eine neue Matratze stinkt sind übrigens andere Vorkehrungen zu beachten, als beim alltäglichen Lüften.